Er war ein Freund.
Er liebte das Wasser.
Den See. Den Fluss.
Im Urlaub mietete er sich ein Boot –
er war der Kapitän.
Mit Freunden unterwegs,
frei, ruhig, klar.
Er kümmerte sich.
Um die, die ihm wichtig waren.
Am liebsten half er seiner Mutter.
Egal, was war – er war da.
Und ihr Grünkohl?
Den hat er geliebt. Oh Mann, wie er den geliebt hat.
Jetzt ist er nicht mehr da.
Ein Stern mehr am Himmel.
Und wer genau hinschaut,
der sieht ihn vielleicht.
Er fehlt.
Ich liebte Wälder, Berge, das Meer,
die Sonne, die durch den Nebel bricht –
mit ihrem Schein die Seele wärmt,
alle Zweifel vertreibt.
Ich habe gelebt,
geliebt,
gelitten.
Bekommen, verloren,
genommen, gegeben.
Gelacht, geweint,
gestritten, verziehen.
Ich bin am Ziel.
Und ja – es war schön, dieses Leben.
Wenn ihr mich sehen wollt –
schließt die Augen.
Wenn ihr mich hören wollt –
lauscht dem Wind.
Schaut in die Sterne.
Geht an den Fluss.
Es war mir eine Ehre.